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Larissa Angelini

SOPRAN

Die Schweizer Sopranistin Larissa Angelini ist Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2020

und debütierte dort 2021 als Leonore in Beethovens Fidelio oder die eheliche Liebe (Fassung 1805) unter

der Leitung von Peter Gülke. Ebenfalls 2021 sang sie Dorella in Wagners Das Liebesverbot bei Opera

Incognita in München. Im Rahmen von Wagner 22 war sie 2022 als Cover der Dorella an der Oper

Leipzig engagiert. Im selben Jahr erreichte sie die Endrunde des Internationalen Gesangswettbewerbs

’s-Hertogenbosch und wurde für den Wagner-Preis nominiert.

Von 2022 bis 2025 war sie regelmässig am Opernhaus Zürich in Kinderproduktionen zu erleben,

darunter ImprO-Opera mit Fragmenten aus verschiedenen Wagneropern. 2023 debütierte sie in

Humperdincks Hänsel und Gretel als Mutter und Hexe. Im Sommer 2026 kehrt sie als Leonore in einer

für junges Publikum adaptierten Fassung von Beethovens Fidelio an die Sommeroper Selzach zurück.

Im Dezember 2026 folgt ihr Debüt als Woglinde in einer Kinderfassung von Wagners Das Rheingold am

Opernhaus Zürich.

Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im jugendlich-dramatischen Fach mit Partien wie Senta, Sieglinde,

Elsa, Amelia, Chrysothemis und Manon Lescaut. Im Konzertbereich sang sie unter anderem Verdis

Messa da Requiem in Zürich, Luzern und Bern und ist 2026 in Dvořáks Stabat Mater in Zürich zu erleben.

Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Christiane Libor und Stephan Klemm

arbeitete sie in Meisterkursen u. a. mit Julia Varady, Edith Mathis, Marlis Petersen und Christine Schäfer.

Heute wird sie von Sandra Trattnigg betreut und arbeitet regelmäßssg mit Marcin Koziel. Larissa Angelini

ist Stipendiatin der Schweizerischen Richard-Wagner-Gesellschaft.

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© Miina Jung

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